Montag, 18. April 2016

vorher/ nachher: Kinderzimmer


Eigentlich wollte ich Euch vorletzte Woche, noch bevor die neue Mitbewohnerin einzieht, das Zimmer für die kleine Erdenbürgerin zeigen und gleichzeitig Teil zwei der vorher-nachher-Serie präsentieren (wer Teil eins verpasst hat, hier geht es zum vorher-nachher Post vom Schlafzimmer). Und plötzlich wollte da jemand schon etwas eher sein neues Zimmer bestaunen...

Das Kinderzimmer ist das schlauchigste (typisch Altbau) Zimmer von allen. Angeblich war der Boden ganz oll und kam als einziges Zimmer mit Laminat und häßlichen Fußleisten aus Plaste daher. Außerdem hatte der Raum aus für uns unerfindlichen Gründen keine Tür, sondern nur einen Bretterverschlag.
Unter dem Laminat kam allerdings der gleiche schöne Dielenboden hervor, wie in den anderen Zimmern. Leider war der mehrmals braun lackiert worden. Ich erinnere mich an die Sauerei beim Schleifen der Ränder, ständig ist einem das Schleifpapier verklebt. Jetzt sieht man davon aber zum Glück nichts mehr. Eine neue alte Kastentür haben wir eingebaut, wenn auch nicht so schön hoch wie unsere anderen Türen.


Dann war das zukünftige Gäste- bzw. Kinderzimmer laaaaaaange Abstellraum für Umzugskisten und diversen Kram. Das nahm langsam ab als Küche und neue Schränke einzogen und nahm zum Jahreswechsel endlich ein Ende mit den letzten Bücher- und CD-Kisten, deren Inhalt unsere neue Bücherwand im Wohnzimmer jetzt beherbergen.

Der Lieblingsmensch wünschte sich schon von Anfang an ein Hochbett. Er hatte eins in seiner alten Wohnung und natürlich darf so eine Höhle in keiner Altbauwohnung fehlen. Außerdem konnten wir so aus den wenigen acht Quadratmetern des Zimmers zwölf machen. Für den Bau des Hochbetts wurde mal wieder der Familientischler und sein Team beauftragt. Der hat uns zunächst alle Einzelteile geliefert, die wir dann weiß gewachst haben. Schon bei unseren Türen waren wir sehr zufrieden mit dem Dekorwachs von Osmo und haben uns wieder dafür entschieden.
An einer Wochenendaktion wurde dann aufgebaut und gleich Probe geschlafen :-)


Ich bin sehr froh, dass das Hochbett durch das helle Holz nicht drückend wirkt, wenn man das Zimmer betritt. Es kommt mir sogar breiter bzw. nicht mehr ganz so schlauchig vor.
Bevor es dann zum Kinderbett wird, dauert es wohl noch eine kleine Ewigkeit, aber unsere Gäste haben es glaub ich ganz gut ;-)


Unten haben wir versucht es für die zukünftige Erdenbewohnerin ein bisschen bunt und kindgerecht zu gestalten. Die Wickelkommode (Aufsatz noch in Arbeit) sollte ursprünglich mal unser Waschtisch werden, passte dann aber nicht ins Badezimmer. Bietet jetzt Stauraum für alle anfangs benötigten Sachen, dazu das kleine Regal, welches im Schlafzimmer wegen dem Kinderbett keinen Platz mehr als Nachttisch hat. Ein neu bezogener Hocker, kleine Dekoregale, ein Poster und eine Lichterkette durften auch schon einziehen. Kindersachen verstauen wir in der schwedischen Klassikerkommode.

Ich hoffe der kleinen Mitbewohnerin gefällt es, was sagt ihr?

Liebe Grüße, Antje

Kommentare:

  1. Oh, herzlichen Glückwunsch, eine wundervolle Zeit!

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  2. Antje...der kleinen Mitbewohnerin gefällt das Zimmer bestimmt....schön was ihr aus einem so schwierig geschnittenem Raum gemacht habt....und die Dielen sind ja wohl breit...gefällt mir...

    Liebe Grüße Astrid

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  3. Julia Bruckmüller16. Juli 2016 um 11:24

    ach, Antje, wie traumhaft und fabelhaft ist dieses Kinderzimmer! Für viele Kinder ist das Hochbett ganz bestimmt die Besonderheit, die diesen Raum in einen Zauberraum umwandelt. Für mich aber ist der absolute Zauber die Tatsache, dass du ein altes Zimmer total geändert hast und dieses in einen wunderschönen und gemütlichen Platz für Schlaf und Spiele umgewandelt hast.

    Als wir von unserer alten Wohnung umgezogen sind, haben wir uns entschieden, die Wohnung zu renovieren und diese zu einem höheren Preis später zu verkaufen. Nach der professionellen Entrümpelung, für die wir uns herzlich an Antstrans bedanken sollen, waren wir uns aber nicht sicher, ob wir überhaupt mit der Renovierung anfangen sollen. Es war schrecklich, wie viel Arbeit wir hatten - von Boden legen bis zu streichen und einrichten. Wir entschieden uns trotz aller Schwierigkeit, die mit der Renovierung verbunden waren, für diese Herausforderung. Am Ende hatten wir eine neue, total unterschiedliche Wohnung, die wir nicht verlassen wollten. Im Endeffekt entschieden wir uns, die Wohnung nicht zu verkaufen... stattdessen wohnen wir jetzt in dieser zauberhaften Wohnung, die wir nun unser Heim nennen können.

    Beste Grüße
    Julia B.

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  4. Unglaublich wie schön der Dielenboden geworden ist.
    Einfach ordentlich Abschleifen und die Dinger sehen wieder wie neu aus!
    Solche Böden sind wirklich für die Ewigkeit.
    Deswegen kommt bei mir jetzt auch einer,
    haben uns für hangehobelte Dielen aus Alaka Eiche(http://www.rudda.at/de/parkett/dielenboden/) entschieden.
    Freue mich schon richtig wenn der verlegt ist :)

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    1. Schön, andgehobelt fühlt sich sicher auch wunderbar an, wenn man mit nackten Füßen drüber läuft :)

      LG, Antje

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