Dienstag, 23. Mai 2017

DIY: Aufkleber selbst herstellen


Ich räume gerade fleißig mein neues Werkstattreich ein und da fallen mir immer mal wieder Materialien in die Hände, die man eben so hat, wenn man gerne mal Sachen aufhebt, aus denen noch etwas entstehen kann :)
Nun ist mein neue Werkstatt kleiner als vorher mein Arbeitsplatz im Laden und so nehme ich mir mal immer wieder ein paar Dinge daher, die ich 'wegbasteln' möchte, wie ich selbst immer so schön sage. Nun hatte ich noch ein paar kleine Bögel doppelseitige Klebefolie. Für diese hatte ich auch gleich eine schöne Idee. Mit Hilfe eines Stanzer und Papier sollten ein paar witzige Aufkleber entstehen.

Zugegeben habe ich bei der Herstellung vergessen ein Foto zu machen, aber es ist denkbar einfach. Nehmt euch ein schönes Papier zur Hand. Das kann ein schönes Motivpapier sein oder ein paar alte Buchseiten. Alte Bücher finden sich in meinem Besitz so einige vom Flohmarkt oder aus Umsonst-Kisten für meine Sternefalterei, für kleine Origamischachteln (die Anleitung findet ihr hier) oder upcycling Prints. Ich hatte Lust auf ein paar vintage Sticker aus alten Büchern. Ich dachte die haben mehr Charme als diese Hochglanzsticker heutzutage. In einem alten Tierlexikon und einem Gute-Nacht-Geschichten-Buch bin ich fündig geworden. Man scheide also einfach die Klebefolie in großzügige Quadrate, klebe sie auf die Rückseite des gewünschten Motivs und stanze es aus. Wirklich einfach!


Wer keine Lust hat die Aufkleber selber zu machen, eine kleine Edition gibt es in meinem Shop. Den Rest behalte ich zum Geschenke und Schneckenpost verschönern :) Viel Spaß beim Nachmachen!     Antje

Verlinkt mit: Creadienstag

Mittwoch, 17. Mai 2017

unterwegs: Quedlinburg


Letzten Monat haben wir einen Kurztrip nach Quedlinburg unternommen. Es war der Wunsch meiner Eltern den Geburtstag im kleinen Familienkreis zu feiern. Über das Reiseziel wurde abgestimmt und die Welterbestadt ist es geworden. Das architektonisches Erbe Quedlinburgs steht schon seit 1994 auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes und ist eines der größten Flächendenkmale in Deutschland. In der historischen Altstadt befinden sich gut 2000 Fachwerkhäuser aus vielen Jahrhunderten. Wir haben uns die Tage sehr viel Zeit gelassen in Ruhe durch die mit Kopfstein gepflasterten Straßen, verwinkelten Gassen, über die kleinen Plätze hinauf zum Schloss und gegenüber auf den Münzberg zu spazieren. Mit ein paar Impressionen nehme ich euch gern mit auf einen kleinen Spaziergang durch Quedlinburg im Harz.

Marktkirchhof
Word.
Brunnen mit Hiertenjunge und Quedlinburger Wappentier
Blick auf das Quedlinburger Schloss
Blick vom Schloss über Quedlinburg
Am Schlossberg I
Am Schlossberg II
auf dem Münzberg

Neben den vielen charmanten Häusern ist uns aufgefallen, dass sich der Quedlinburger Einzelhandel weniger aus Ketten als aus individuellen Lädchen zusammen setzt. Kennt ihr das, wenn ihr in eine andere Stadt kommt und dann gibt es die gleichen Klamotten, Deko oder Kaffeegeschäfte wie in deiner Heimat auch? Und in jeder noch so kleinen Baulücke findet sich der gleiche Lebensmitteldiscounter wie eben auf deiner Straße? Einerseits hat das Weltkulturerbe Quedlinburg vor solchen Investoren bewahrt, andererseits geben die Räumlichkeiten in den kleinen charakteristischen Fachwerkhäusern es nicht her bestimmte Filialen einziehen zu lassen. Im Gespräch haben wir außerdem erfahren, dass die Mieten dort human sind, durch die Touristen genügend los, dass es kleinen Unternehmern nicht so schwer gemacht wird wie andernorts. Ein paar solcher kleiner feiner Lädchen möchte ich Euch gern empfehlen.

Das quARTier 7 ist ein kleiner Kunsthandwerkerhof ganz in der Nähe vom Markt. Dort finden Bücherwürmer neues Lesefutter, Keramik-, Filz- und Schmuckliebhaber kommen auf ihre Kosten und einem Glasbläser kann man bei der Arbeit zusehen. Empfehlenswert auch die Modedesignerin im Hof. Ein neuer Pullover wird hier schon fleißig ausgeführt.


Gleich schräg gegenüber befindet sich für alle Papeteriefans der 7. Himmel. Im Laden von Katrin Ruhman finden sich schöne, zarte aber auch bunte Schätze. Seht ihr die tollen Treibholzschiffchen mit Segeln aus handgeschöpftem Papier im Schaufenster - so eins musste mit ♥


Eine kreative Nähschneiderei findet sich mit Annes Laden auf der Hohen Straße.


Und direkt nebenan gibt es eine wunderbare Auswahl vieler schöner Dinge im raumkunst. Da haben wir ewig gestöbert und so einige kleine Schätze sind mit nach Hause gewandert.


Abschließend möchte ich noch eine hervorrangende Restaurantempfehlung aussprechen. Solltet ihr mal in Quedlinburg verweilen, geht unbedingt im Schiller's essen!


Und zu später Stunde gern ins Brauhaus Lüdde trinken. Prost!     Antje

Freitag, 7. April 2017

bunte Stille


Hier ist es sehr still, aber keine Angst, mich gibt es noch. Und es wird auch wieder lauter, versprochen. Aber erst machen die kleine Mitbewohnerin (seit gestern ein Jahr...Wahnsinn!) und ich uns einen feinen Frühling und einen wunderbaren Sommer, bevor sie dann fast täglich mit neuen Kumpels rumhängt. So einen Betreuungsplatz in einer kinderreichen Stadt zu finden ist nicht leicht, das kann ich Euch sagen!

Im Hintergrund versuche ich mein Label, so gut es in der Elternzeit geht, weiter zu bringen. Anfang des Jahres hatte ich mir vorgenommen meine Produktfotos zu optimieren und/ oder ganz neu zu gestalten. Hier mal ein paar Beispiele:


Was sagt ihr? Tipps habe ich mir vor allem über Etsy geholt, die bringen immer mal wieder hilfreiche Blogartikel zu verschiedenen Themen des Onlinegeschäfts. Besonders zu empfehlen ist auch Etsy Resolution. Es freut mich anhand der Verkaufszahlen der Schmetterlinge zu sehen, dass sich die Mühe gelohnt hat.

Des weiteren habe ich in Kooperation mit meinem Papa ein paar neue Treibholzprodukte hergestellt. Meine und unsere Treibholzschätze findet ihr wie gewohnt hier oder hier. So wie ich zum Fotografieren komme, stelle ich weitere ein.



Und noch etwas tut sich hier im Hintergrund, unser letztes zu sanierendes Räumchen nimmt langsam Gestalt an und eine kleine heimische Werkstatt entsteht für mich. Bald kann ich mehr zeigen

Aber jetzt wünscht ich erst einmal schöne Ostern und einen wunderbaren Frühling!     Antje


Dienstag, 31. Januar 2017

unterwegs: winterliche Ostsee


 Die kleine Mitbewohnerin macht Mittagsschlaf, die Schneeflocken tanzen wie wild vor dem Fenster und ich habe beschlossen heute mal auf der To-Do-Liste einen Punkt zu wählen, auf den ich am meisten Lust habe, nicht den, der am dringesten gemacht werden muss. Ha! Das arme Blögchen muss in dem ganzen Elternzeit-Selbstständigkeit-WirrWarr mit am meisten zurück stecken. Dabei sind hier so viele Ideen und Entwürfe am Start. Aber eins wollte ich Euch doch unbedingt zeigen, denn es passt gerade so schön. Anfang Januar waren wir für ein paar Tage auf Usedom, haben sozusagen die Weihnachtsruhe nach geholt (denn da lagen wir mit einem Virus flach). Die winterliche Ostsee war wieder traumhaft. Gewohnt haben wir in einer Bäderarchitekturvilla in Ahlbeck und haben kleine Ausflüge nach Swidemünde und Kamminke an das Achterwasser gemacht. Davon abgesehen haben wir viel Mittagsschlag gemacht und viiieeel Fisch gegessen :)

Hausstrand in Ahlbeck
Möwen füttern. Erst eine, dann zwei, dann 48.
Hafen in Kamminke
Eingefrorenes Achterwasser

Wahrlich ein Naturschauspiel diese in Eis eingeschlossenen Gräser, oder? Genießt den Schnee, solange er noch so schön tanzt, bevor er matschig und grau wird. Aber das bedeutet auch nur, dass der Frühling nicht mehr weit ist ♡ Alles Gute für dieses Jahr wünsche ich Euch noch!    Antje

Bis bald schöne Ostsee!

Freitag, 23. Dezember 2016

Fröhliche Weihnachten


Ach ihr Lieben, ich wünsche Euch von ganzem Herzen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2017. Auf das wir mit schlechten Nachrichten über die Feiertage verschont werden, das neue Jahr besser beginnt als es aufzuhören scheint und wir eine schöne Zeit in Familie verbringen können. Familie, das erste Mal Weihnachten mit meiner eigenen kleinen Familie, mit der kleinen Mitbewohnerin. Ich bin gespannt was sie sagt, zu dem Feiertagstrubel, denn wir besuchen jeweils die Eltern.
Für mich war es ein aufregendens, ein glückliches, aber auch ein anstrengendes Jahr. Es ist viel passiert, ich habe viel geschafft, aber irgendwie bin ich auch zu nichts gekommen.
Ich bin gespannt wie das weiter geht...     Antje

P.S.: Noch ein kleines Bild zum Lachen - der Versuch ein Weihnachtsfoto für die Großeltern zu machen:


Mittwoch, 23. November 2016

Mutter und selbstständig sein

Im Laden stecken wir schon wieder mitten im Weihnachtsgeschäft und dieses Jahr kommt dazu: ich stecke mitten im Mutter sein. Das zu verbinden ist schwieriger als gedacht.

Sterne basteln für den Laden und die Weihnachtsmärkte

Ich wusste das es nicht leicht wird, schon der Anfang wird einem schwer gemacht. Mutterschutz für Selbstständige ist nicht, für das Elterngeld gilt der Mindestsatz wenn nebenbei (noch so kleine) Projekte laufen und Krankenkassenbeiträge werden auch kontinuierlich weiter abgezogen. In meinem Fall sich fast ausgleichende Beträge.
Nun muss ich zugeben, unsere kleine Mitbewohnerin ist das entspannteste Baby überhaupt. Da kommt sie ganz nach mir :-) Von den 3-Monats-Koliken weiß ich wenig zu berichten, die kleine Maus schlief von Anfang an da, wo man sie hinlegte und was schlechte Laune ist, weiß sie auch noch nicht. Und trotzdem tue ich mich schwer mit dem Mutter sein. Das liegt aber weniger an der kleinen Mitbewohnerin als an besagten Rahmenbedigungen und meinen inneren Konflikten. Jeder Tag mit so einer kleinen Maus ist doch ein bißchen anders, die Schlafenszeiten am Tage ändern sich im Laufe der ersten Monate stark und so organisiert man sich ständig neu und es gibt viele Tage an denen man abends das Gefühl hat, man hat nichts geschafft. Dabei hat man viel geschafft, im Haushalt und mit dem kleinen Wurm, aber eben keine der Aufgaben, die die Selbstständigkeit betreffen. Und dann kommen die Gewissensbisse. Zwar würde ich es gar nicht wollen ausschleißlich Mutter zu sein, sondern möchte auch gleichzeitig mich verwirklichen, aber der finanzielle Zwang und die Verpflichtungen der Selbstständigkeit gegenüber, enden oft im schlechten Gewissen oder gar Stress.

Mittagsschlafzeit = Zeitfenster zum Arbeiten

Das habe ich selbst so gewählt und auch gewußt, könnte man jetzt sagen. Ja, das stimmt. Trotzdem wünschte ich mir mehr ElternZEIT.
Zeit, um mich beim Mittagsschlaf auch mal mit hinzulegen (das habe ich im Wochenbett das letzte Mal gemacht), für ausgedehnte Spaziergänge mit dem Kinderwagen (nicht nur zwischen Zuhause und dem Laden hin und her) oder mehr Zeit für Freizeitaufgaben wie das Bloggen, Fotoalben nacharbeiten, ...

Es soll auch nicht klingen als sei alles schlecht oder ganz und gar unvereinbar. Die kleine Mitbewohnerin lässt mir mit ihrer entspannten Art viele Zeitfenster (ich will aber auch gar nicht wissen, wie es anders gewesen wäre), auch unsere Elternzeitmonat, den wir in Südfrankreich verbracht haben, war ein wundervoller Urlaub, den es nur so geben konnte. Das wichtigste ist Selbstdisziplin, ein gutes Zeitmanagement (welches man zugegeben oft neu arrangieren muss) und wertvolle Unterstützung durch den Partner und die Familie. Und ab und an einfach mal loslassen! Das klingt allerdings einfacher als es ist! Wie macht ihr das denn?

Ich wünsche Euch allen eine schöne Adventszeit! Alle mir bekannten Gesichter - lasst Euch gern mal im Laden oder auf einem der Weihanchtsmärkte blicken. Ich würde mich freuen!     Antje

Sonntag, 9. Oktober 2016

Wir sind wieder daaahhhaaa!

Wir haben uns heimlich davon gemacht, nach Südfrankreich den Sommer verlängern, die gemeinsame Elternzeit genießen, zu zweit plus die kleine Mitbewohnerin. Und was soll ich sagen, es war wunderschön!


Ein paar kleine Eindrücke will ich Euch schon mal geben. Ich kann nur sagen, es war eine fantastische Reise. Wann im Leben kann man noch mal solange gemeinsam Urlaub machen?

Die letzte Woche haben wir für den Wäscheberg aber auch für den Abstellraum genutzt. Wenn ich es mir so überlege, wir haben vor zwei Jahren die Wohnung innerhalb eines halben Jahres saniert. Jetzt wie die kleine Mitbewohnerin da ist, haben wir für diesen kleinen Abstellraum ein halbes Jahr gebraucht ;-)
Bei Oma im Keller hat sich noch eine kleine metallene Werkbank gefunden, ein kleiner Arbeitsplatz soll in der Ecke entstehen. Sonst ist es eher der Stauraum, den wir nutzen wollen. Und dann endlich mal den Flur in Angriff nehmen können, da fehlt es außer an Lampen quasi an allem. Es wird sich schon lustig gemacht, die Frau die beruflich Hakenleisten herstellt, hat im eigenen Zuhause keine Garderobe. Nun, das muss sich ändern!
 Schönen Sonntag Abend ihr Lieben!     Antje